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Gelassenheit - mehr als nur innere Ruhe?!

Der Begriff "Gelassenheit" umfasste in seiner frühen Bedeutung mehr als nur die Vorstellung von innerer Ruhe. Das ihm zugrunde liegende Verb "lassen" bedeutet, etwas bewusst nicht zu tun, aber auch lassen im Sinne von "loslassen", "zur Ruhe kommen" und nicht alles kontrollieren bzw. beeinflussen zu wollen. Vor allem in den Predigten und Schriften des lange Zeit in Erfurt wirkenden Dominikaners Meister Eckhart spielt der Begriff der "Gelassenheit" eine wichtige Rolle. Aber auch in der griechischen Antike (Stoa) wurde - ähnlich wie im Buddhismus - unter Gelassenheit auch ein Zustand der Seelenruhe verstanden, der durch Akzeptanz des Bestehenden herbeigeführt wird.
In der gegenwärtigen Stressforschung geht es immer auch um Gelassenheit, die jedoch oft mit Gleichgültigkeit und Passivität verwechselt wird. In einer richtig verstandenen Gelassenheit kommt es allerdings immer darauf an, das richtige Maß zu finden zwischen bewusster Aktivität und entspanntem "geschehen lassen", zwischen Spannung und Entspannung, Arbeit und Pausen, Konzentration und Träumereien. In diesem Seminar sollen diese genannten Punkte betrachtet, individuell reflektiert und mit kleinen - auch körperorientierten - Übungen mögliche alternative Erlebens- und Verhaltensmuster eingeübt werden.

Termin(e):

Datum
08.06.2020
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Haus der Parität - HdP
Datum
09.06.2020
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Haus der Parität - HdP

Veranstaltungsnummer: 20KO017

Veranstaltungsort: Haus der Parität - HdP  - Neudietendorf 

Status: Noch genügend Plätze frei

Anmeldeschluss: 25.05.2020

Zielgruppe: Mitarbeitende aus sozialen Einrichtungen und Interessierte

Teilnahmegebühr:

Kosten für Mitgliedsorganisationen 190,00 €
Kosten für Nicht-Mitgliedsorganisationen          230,00 €

  • Was bedeutete "Gelassenheit" bei Meister Eckhart und in der Stoa?

  • Was davon kann für uns heute in unserem Leben noch bedeutsam sein?

  • Entschleunigung und Minimierung - zwei aktuelle Konzepte

  • Innere Glaubenssätze: Wie glaube ich sein zu müssen, um Zuwendung zu erhalten? Und - ist das wirklich so?

  • Atmung und Ruhe

  • Negative Ethik: Warum ist es manchmal besser, nicht aktiv zu handeln?

  • Grundhaltungen der Achtsamkeit sowie Übungen aus der Achtsamkeitspraxis und dem Qigong

Thomas Maruschke
Referent Bildung
tmaruschke@parisat.de
Tel. 036202 26-113

Michael Hock

M.A. phil. Kommunikationstrainer, reteaming-Coach, Konfliktberater, Übungsleiter für Qi Gong






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