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"Kümmere dich um mich, aber lass mich bloß in Ruhe."

Bindungsgeschädigte Kinder und Jugendliche verstehen und unterstützen

Oftmals sehen wir uns in der sozialen Arbeit Kindern und Jugendlichen, aber auch Erwachsenen, mit sehr widersprüchlichen oder wechselnden Haltungen zu Nähe und Vertrautheit gegenüber. Biografische Erfahrungen können unsere Wahrnehmung menschlichen Kontakts so verzerren, dass er uns auch später immer wieder gefährlich erscheint. Die Angst, im Aufeinandertreffen erneut ausgeliefert zu sein, wird dann über Flucht- und Kampfreaktionen oder sprunghafte Beziehungswandlungen versucht zu bewältigen. Dies führt im Hier und Jetzt jedoch zumeist zu noch mehr Unverständnis und Überwältigung. Nicht selten werden die Helfenden dabei selbst wütend oder resignieren.

Dieser Workshop lädt ein, sich die hinter solchen Verhaltensweisen steckenden Erfahrungen und Dynamiken einmal genauer anzuschauen. Es werden professionelle Haltungen und Rahmenbedingungen entwickelt und diskutiert, die für solche Menschen hilfreich und in einem gesünderen Sinne selbstermächtigend sein können und dabei auch die Gesundheit des Helfenden im Blick haben.

Termin(e):

Datum
20.08.2024
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Haus der Parität - Neudietendorf
Datum
21.08.2024
Uhrzeit
09:00 - 16:00 Uhr
Ort
Haus der Parität - Neudietendorf

Veranstaltungsnummer: 24KJ012

Veranstaltungsort: Haus der Parität - Neudietendorf

Status: Noch genügend Plätze frei

Anmeldeschluss: 06.08.2024

Zielgruppe: Sozialarbeiter*innen, Sozialpädagog*innen, Heilpädagog*innen, pädagogische Fachkräfte

Teilnahmegebühr:

Kosten für Mitgliedsorganisationen 360,00 €
Kosten für Nicht-Mitgliedsorganisationen          400,00 €

  • Zusammenhang von Neurologie und Bindung verstehen
  • Bindung als tiefstes und biologisches Bedürfnis
  • Was verrät das Verhalten der Klient*innen über ihre Bindungserfahrungen?
  • Welchen Unterschied gibt es zwischen verschiedenen Formen der Schädigung und wie wirken sich diese nachfolgend aus?
  • Erkennen von Übertragungsdynamiken und die Bedeutung der Reflexion eigener Bindungsmuster im pädagogischen Alltag
  • Hilfreiche Strategien im Umgang mit Menschen mit schwierigen Bindungserfahrungen und die Notwendigkeit der Differenzierung
  • Erarbeitung an Fallbeispielen der Teilnehmenden zur besseren Verständlichkeit und Anwendbarkeit des Wissens
  • Psychohygiene der/des Helfenden im Umgang mit diesen Klienten(systemen)

Daniela Kahl
Bildungsreferentin
dkahl@parisat.de
Tel. 036202 26-151

Portrait

Sozialpädagoge, Familien- und Traumatherapeut





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